Ein Blick in den ' Werkzeugkasten '

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen, in kurzen Portraits, eine kleine Auswahl der, in der Praxis angewandten Verfahren vorstellen. Wenn Sie hierzu vorab nähere Informationen möchten, nehmen Sie gern Kontakt auf - per EMail oder auch telefonisch. Auf Wunsch können Sie auch schriftliches Informationsmaterial zugeschickt bekommen

Die Klassische Homöopathie

Die Methode der Klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann beruht auf dem, durch ihn geformten Grundsatz, ...."Ähnliches mit Ähnlichem " ...zu behandeln. Die Inhaltstoffe der Kamille zum Beispiel ( Abb. rechts ) zeigen, nach Gabe bei einer gesunden Person, ganz bestimmte und typische Wirkungen. Diese Wirkungen wiederum sind, nach Hahnemann eben jene Krankheitssymptome, welche nach einer Behandlung mit diesem Therapiemittel verlangen. Vereinfacht und andersherum ausgedrückt: Eine Erkrankung wird homöopathisch mit jener Medizin behandelt, welche bei einer gesunden Person die Symptome hervorbringt, die den zu behandelnden Symptomen gleich oder möglichst ähnlich sind. Die berühmte Beziehung zwischen einer laufenden Nase, tränenden Augen und einer Küchenzwiebel mag hier als bekanntes Beispiel dienen.

"Aude Sapere !"
( Wage zu Wissen !)


Samuel Hahnemann war kein welt-entrückter Wunderheiler, und kein unbefleißter Querkopf, der immer nur davon geträumt hatte die Welt zu verbessern. Im Gegenteil !
Samuel Hahnemann war studierter Mediziner und promovierter Arzt, Schriftsteller und Übersetzer. Doch er war unzufrieden und neugierig, und tat dann das Naheliegenste und Natürlichste - Lernen und Beobachten.

Bei Versuchen mit u.a. Chinarinde und Arsen entdeckte er zwei grundlegende Gesetzmäßigkeiten, die immer und überall in der Natur wirksam sind:


Das Gesetz von Ursache und Wirkung
Das Gesetz der Anziehung von gleichen Arten


Damit lag die Essenz der Homöopathie schon in seinen Händen, denn diese ganz einfachen Naturgesetze sind Triebkraft und Erklärung für ihre Wirkung - das ist schon im Grunde das ganze ' Geheimnis ' .

Die 'Methode Dorn'

Der Bewegungsapparat und im besonderen die Wirbelsäule leisten Außergewöhnliches ! Sie halten uns, im Zusammenspiel mit der Muskulatur und den Gelenken nicht nur aufrecht, läßt uns gehen und stehen, sondern die Wirbelsäule bildet auch einen schützenden Kanal für wichtige Nerven und Leitbahnen, die den gesamten Organismus mit Energie versorgen.

Kommt die Wirbelsäule in ein Ungleichgewicht, kann das sehr weitreichende Folgen haben, die selbst an entferntesten Punkten des Körpers spürbar und schmerzhaft werden können. Wirbelverschiebungen oder auch Fehlstellungen von Gelenken sind zum Beispiel Zeichen eines solchen Ungleichgewichtes und können selbst wiederum weitere Folgen nach sich ziehen.

Die Methode Dorn ist in diesem Bereich gleichzeitig ein zuverlässiges Werkzeug für die Diagnose von Problemen an Wirbelsäule und Gelenken, sowie auch ein bewährtes Therapieverfahren um solche, oft schmerzhaften und lang währenden Beschwerden zu behandeln.

Herr Dieter Dorn, der namensgebende Begründer dieser Behandlungsmethode, wollte diese eigentlich nie als strenge Therapie bezeichnet oder verstanden wissen. Ihm galt der Begriff * Methode * als eher passend, da er sich für diese Arbeitsweise einen lebendigeren Rahmen wünschte, in welchem die Methode leichter wachsen und sich weiter entwickeln konnte.

Das Autogene Training nach Schulz

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg begann ein Therapeut aus Berlin ,basierend auf seiner Arbeit mit Hypnosetechniken, das Autogene Training zu entwickeln. Sein Name war Johannes Heinrich Schultz, und schon in den frühen 1920er Jahren erschien sein erstes Buch zu dieser Methode: "Die autogenen Organübungen"
 
Die entscheidene Verbesserung dieser uralten Suggestionsmethode, welche schon in den ersten buddhistischen Bestrebungen praktiziert wurde, besteht darin, daß er den Übenden die Werkzeuge in die eigenen Hände und so in die eigene Verantwortlichkeit gab.
 
Streng genommen muß die korrekte Bezeichnung der Methode von J.H. Schultz nicht "Autogenes Training" lauten, sondern : "Training zur autogenen Entspannung." Schließlich geht es ja darum selbst (auto-) Entspannung zu erschaffen/ zu erzeugen (-gen), also um Übungen, mit denen man selbst Entspannung erzeugt.
 
Doch Herr Schultz arbeitete weiter an seiner Methode, und schuf , auf die autogene Entspannung aufbauend, das glücklicherweise von der Hypnose sehr weit entfernte, heute sogenannte "Yoga des Westens"

Allerdings ist das Autogene Training (kurz A.T. genannt) sehr viel mehr als eine Entspannungsübung. Darüberhinaus ist es heute eine anerkannte Körper- und Psychotherapieform, welche durch Formelhafte Vorsätze und Affirmationen eine ganzheitliche Heilmethode darstellt - sowohl unter Anleitung als auch in selbstständiger und selbstverantwortlicher ,eigener Arbeit einsetzbar.

In dieser Form ist das Autogene Training weitergehend hervorragend kombinierbar mit vielen anderen Behandlungsmethoden, diese so ergänzend und unterstützend. Wie zum Beispiel neben Anderen, die Blütenessenz-Therapie nach Dr. Bach, klassische Homöopathie, Aroma- und Farbtherapie und viele mehr.

Spagyrik nach Bernus

In den Alpen auf 700 Höhenmetern, in einem Gebiet wo niemals Landwirtschaft betrieben worden ist, frei von Industrie und Belastung wird seit langer Zeit ein alter Kräuter- und Heilpflanzengarten unterhalten. Dort werden nach überlieferter Tradition in Handarbeit die Zutaten für die Spagyrischen Essenzen nach Bernus gepflanzt, gezogen, geerntet und verarbeitet. Mit den Spagyrischen Mitteln nach A. v. Bernus wurde eine Behandlungsmethode verfügbar, die sich auf Erkenntnisse gründet, welche über Hildegard von Bingen bis nach Paracelsus zurückreichen. Damit stellt sie eine jahrtausend alteTradition dar, die auf unserer heimischen Scholle Erde entstand und darüberhinaus, bezüglich Inhalt und Herstellung, niemals in Kontakt mit Einflüssen aus dem Tierreich kommt. Da die Spagyrik nach Bernus aus Teilen des Pflanzen- und Mineralreichs entwickelt wird, kann man sie in gewissem Sinne, auch als eine Art " vegane " Behandlungsform bezeichnen.